TuS Oldau-Ovelgönne e.V. Handball



Derbysieger ( Oldau - Wathlingen)

„ Waswir alleine nicht schaffen, dass schaffen wir dann zusammen!“ 


Eine gute Spielvorbereitung ist alles. Freitag und Samstagabend trafen wir uns zur gemeinsamen, wenn auch eher zur mentalen Vorbereitung auf unser Derby gegen die HSG Adelheitsdorf/Wathlingen. Doch spätestens die Kabinenansprache unseres Coaches Freddy und dem dazu eingespielten Kabinenlied von Xavier Naidoo kochten die Emotionen. Voller Euphorie ging es dann in die Halle. 

 

Spätestens nach einem Blick auf die Tribüne war klar, dass das hinter uns stehende Puplikum in hohem Ausmaß den Weg in die Versonstraße gefunden hat, um uns auf dem Weg zum Derbysieg tatkräftig zu unterstützen. Von Trommeln bis Tröten war jedes Geräusch während der 60 Minuten Spielzeit perfekt vertreten. 

 

Das Spiel gestaltete sich von Anfang an Temporeich und körperbezogen. Währenddessen die Wathlinger in Ihrem Bericht die harte Gangart der Oldauerinnen kritisierte und das Spiel so auslegte, als sei es ziemlich unfair ausgegangen, gestaltete sich unser Spielbericht doch eher als fair im Bezug auf die starke Torschützin Kristin Skorek. Aber man sagt ja nicht ohne Grund: Jedem das Seine.

 

Im Grundsatz kann man aber sagen, auch die Blau-Gelben mussten einstecken. Die rote Karte gegen die Wathlingerinnen war durch einen Schlag ins Gesicht mehr als berechtigt. Man wusste schließlich vor dem Spiel worauf man sich hier einlassen wird und das sich hier nichts geschenkt wird. Grundsätzlich stellt sich uns aber immer noch die Frage, wie man mit einer schwerwiegenden Kreuzbandverletzung im Spielbericht als aktive Teilnehmerin und Aufläuferin in der Aufwärmphase teilnehmen kann?! Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Biss der Oldauerinnen auf dem Level 3000. 

 

So gestaltete sich das Spiel bis zur 14. Spielminute ausgeglichen. Durch unkonzentrierte Torabschlüsse und der nicht kompakt stehenden Abwehr der Oldauerinnen konnte die HSG mit einem Unterschied von drei Toren davon ziehen. In dieser Situation konnte man wieder feststellen wie schnell sich das Blatt eines Handballspieles wenden kann und vor allem diese Situation zeichnet Oldau als Mannschaft aus. Durchbeißen und kämpfen, auch wenn es wehtut.

 So konnten wir durch ein anziehendes Tempospiel in erster und zweiter Welle mit einem Tor in Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Ab der 50. Spielminute haben wir das Spiel gedreht und konnten immer in Führung bleiben. Durch den Vorsprung von 2 Toren in der 58. Spielminute konnten wir diesen halten. Kurz vor Ende hatten die Wathlingerinnen zwar noch die 7m Torchance, welche uns aber nicht davon abhielt zu wissen: „Egal ob dieses Tor nun reingeht oder nicht, wir sind hier der Sieger dieses Matches!“  Mit einem Spielstand von 25:24 ertönte die Schlusssirene und das Jubeln war nicht mehr zu halten. Es ist nicht nur der Sieg den wir feiern konnten, sondern auch die geschlossene Mannschaftsleistung die über 60. Minuten zusammen schweißte. Als Aufsteiger gegen eine Mannschaft, die sich aus erfahrenen Oberligaspielerinnen mit gewaltiger Wurfkraft zusammensetzt ist kein einfaches Pflaster. Es aber als Team, vielleicht auch nicht mit gleichem einzelnen Spielerpotential hinzubekommen, so eine Mannschaft zu schlagen: DAS KANN UNS KEINER NEHMEN.

 

#auchmaschinenhabenblessuren